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70. Motocross soll Motorsportfest werden

Roland Beyer • 6. Januar 2023

Vorbereitungen für das ADAC-Motocross am 1. Mai 2023 in Kamp-Lintfort laufen

Nach der langen Zwangspause wegen der Corona-Maßnahmen und dem spektakulären Neustart am 1. Mai 2022 soll, mit zweijähriger Verspätung, das Jubiläumsrennen die Erfolgsgeschichte der beliebten Traditionsveranstaltung fortschreiben.
Damit den Motorsportfans rasante und spannende Wettkämpfe am Renntag geboten werden können, sind die optimale Präparierung der Motocross-Arena und eine Top-Besetzung der Rennklassen Grundvoraussetzung.

Mammutaufgabe bei der Instandsetzung des Eyller-Berg-Kurses

Bereits vor dem diesjährigen Rennen hatten die Bahnbauer des Motorclubs eine Mammutaufgabe mit der Herrichtung der in der Rennpause völlig zugewachsenen Piste zu vollbringen. Allerdings blieben auch Geländeanschnitte liegen, die noch nicht nachhaltig bearbeitet werden konnten. So sind seit einigen Wochen unter der Regie von Michael Dammann und Matze Mölders wechselnd weitere Helfer dabei, die Bahn in Form zu bringen: Dornen, Gestrüpp aber auch vom Sturm umgelegte Bäume müssen beseitigt oder zurückgeschnitten werden. Bis es dann am 1. Mai wieder heißt „Start frei“, müssen noch etliche Arbeitseinsätze an und auf der 1680 Meter langen Piste gefahren werden. Da die Motocrossbahn in einem Landschaftsschutzgebiet liegt, ist der Amphibienschutz als wichtiger Punkt bei den Arbeiten zu beachten. Für Fragen rund um den Naturschutz steht dem Motorclub mit Otto Sartorius vom NABU ein kompetenter Berater mit Rat und Tat zur Seite.

Einige Bereiche sind schon tipp top aber es gibt noch viel zu tun. Zwischen den Feiertagen soll es weitergehen, wenn das Wetter mitspielt. Wenn im Frühjahr wieder das Grün auf dem Gelände sprießt, sieht die Motocrossbahn dann fast aus wie eine Parklandschaft. (Fotos: Roland Beyer)

Motorclub bekommt Doppelmeisterschaft zugesprochen

Damit beim Jubiläums-Motocross auch die Action auf der Piste stimmt, hatte sich die Sportleitung bei der Vergabe der Meisterschaftsprädikate um zwei attraktive Klassen beworben.

Für den ADAC Motorclub Kamp-Lintfort stiegen Jörg Bekkering und Ralf Janßen bei der Online-Konferenz in den Ring, um die Interessen des Clubs vom Niederrhein zu vertreten. Und das erfolgreich. Wie in diesem Jahr gab es wiederum den Zuschlag für die Deutsche Meisterschaft der Seitenwagen. In der Solodisziplin konnte der Wunsch nach der Open-DM realisiert werden. Das heißt, es können Teilnehmer ab 16 Jahren mit Maschinen bis 650 Kubikzentimerter starten - ob mit Zwei- oder Viertaktmotor.- Fahrer ab 14 Jahren sind auch startberechtigt - allerdings mit maximal 250-ccm-Motoren.

Die Teilnehmer der Konferenz mussten sich mit einer neuen Struktur in der Organisation des Motocross in Deutschland anfreunden. Der bisher verantwortliche Deutsche Motorsportbund (DMSB) hat gemeinsam mit der ADAC-Zentrale in München eine „ADAC Kommission Motocross“ ins Leben gerufen, um die Koordination der Deutschen Meisterschaft und der ADAC MX Masters in nur eine professionelle Hand zu legen.

 Die ADAC MX Masters sind die Internationalen Deutsche Meisterschaften der Solofahrer, die in Deutschland und Österreich mit etlichen Stars aus dem Grand-Prix-Sport seit einigen Jahren laufen.

Verantwortliche Projektmanagerin ist Katrin Wustmann vom ADAC München, die bisher die Projekte ADAC MX Masters und die Jugendförderung in der ADAC MX Academy leitet.

Ziele sind beispielsweise eine klarere Struktur im Motocross zu entwickeln, Verbesserung der Talentförderung, eine Verbesserung der Außendarstellung des Sports aber auch Zukunftsprojekte wie „Elektromobilität im Sport“ voran zu treiben.

Damit alle Beteiligten sich leichter mit den neuen Strukturen identifizieren, wurde auch gleich ein neues Logo aufgesetzt: „DMX“ (für Deutsche Motocross-Meisterschaft) In wie weit die organisierenden Vereine von den Maßnahmen profitieren werden die kommenden Jahre zeigen.

Am Rande

Für Jörg Bekkering beginnt das Sportjahr 2023 bereits im Januar. Der zweite Vorsitzende des Motorclubs freut sich schon auf seinen Einsatz als Sportkommissar beim ADAC Supercross, das vom 13.1. bis 15.1. wieder die Massen in die Dortmunder Westfalenhalle ziehen wird.

von Roland Beyer 1. April 2025
Der Kamp-Lintforter Motorclub wurde bei der Planung des diesjährigen Motocross-Rennens mit dem Umstand konfrontiert, dass der Traditionstermin am 1. Mai durch eine enge Terminfolge von ADAC MX Masters am 26./27.4 und DM-Rennen in allen Soloklassen am 3./4. Mai in Dolle „eingerahmt“ war. Hinzu kam noch der am selben Wochenende im Niederländischen Oss terminierte WM-Lauf der Sidecars. Der Deutsche Motorsport Bund (DMSB) sah sich außer Stande, einen weiteren Prädikatstermin zu vergeben. Damit den Motorsportfans trotzdem ein hochklassiges Sportprogramm geboten werden kann, wurde eine Vereinbarung zwischen dem ADAC Nordrhein MX-Cup und dem DAMCV (Deutscher Amateur Motocross Verband) getroffen, die den Amateursport auf ein neues Level heben soll.
von Roland Beyer 1. März 2025
Am Karnevalssamstag fand auf der Eisschnelllaufbahn in Grefrath erstmalig ein Mofarennen im Rahmen eines Teilemarktes und einer Show statt. Mit am Start Marcel Gellings, aktiver Motocrosser vom Motorclub und sonst auch beim Mofacross unterwegs. Als Schrauber stand ihm Michael Dammann zur Seite.
von Roland Beyer 27. Februar 2025
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von Roland Beyer 30. Dezember 2024
2025 wollen wir den Sportbetrieb weiter verbessern. Dazu hat der ADAC Nordrhein MX-Cup Vereinbarungen mit dem DAMCV und Hessencup getroffen und seine Einschreibung auf Online umgestellt sowie das Regelwerk und die Klasseneinteilung weiter angepasst.
von Roland Beyer 20. Oktober 2024
Fotos vom Sonntag, 20. Oktober 2024 | Experten
von Roland Beyer 26. September 2024
Erwin Unshelm verstarb nach längerer Krankheit am 28. August 2024 im Alter von 70 Jahren. Über vier Jahrzehnte hatte er den ADAC Motorclub Kamp-Lintfort durch sein ehrenamtliches Engagement nach vollen Kräften unterstützt. Bis zum Jahr 2006 waren Erwin und seine Gitti, die ihre Motorsportbegeisterung mit ihrem Mann teilte, ein zuverlässiges Team. Gemeinsam engagierte sich das Ehepaar 24 Jahre bei der Organisation des traditionellen Motocross am 1. Mai auf der Rennstrecke am Eyller Berg, bis ins Jahr 2006, als Brigitte Unshelm viel zu früh verstarb. Im Jahr 1979 sprang der Funke beim ersten Rennbesuch über. Besonders begeistert waren die Beiden von den Männern in den Seitenwagen und ihren waghalsigen Fahrten .Drei Jahre später war das Ehepaar Unshelm dann hautnah am Renngeschehen dabei, als jeder einen Platz als Streckenposten besetze und so nicht nur für die Sicherheit der Rennfahrer sorgte sondern auch das Renngeschehen von exponierter Stelle verfolgen konnte Ab 1987 wechselten dann die Aufgaben. Während Erwin in die Organisation der Startaufstellung rückte, übernahm Brigitte die Fahrerkontrolle. Trotz seiner schweren Erkrankung erfüllte war Erwin Unshelm bis zum vergangenen Rennen 2024 noch seine Aufgabe – wenn auch nicht mehr mit voller Kraft. Da stand ihm sein Sohn Marvin tatkräftig zur Seite. Im Jahr 2010 war er in das „Vorstart“-Team eingetreten und wurde vom Vater in die Funktionärtätigkeit eingearbeitet. Durch den Tod von Erwin Unshelm verliert der ADAC Motorclubs Kamp-Lintfort einen treuen Mitstreiter. Seiner Familie und seinen Freunden wird er als liebevoller, fröhlicher, zuverlässiger Vater und Freund fehlen.
von Roland Beyer 20. September 2024
Alljährliches Offroad-Training im Oktober für Jedermann
von Roland Beyer 27. Juni 2024
Einer der zuverlässigsten Streckenposten der alten Garde des MCKALI ist leider von uns gegangen. Schön das er unsere Veranstaltung am 1. Mai noch mal besuchen konnte. Paul Thiel ist am vergangenen Dienstag verstorben. Die Beisetzung ist schon morgen, Freitag, den 28. Juni 2024 auf Kamp, im Anschluss einer Messe, die um 10 Uhr im Kloster stattfindet.
von Roland Beyer 4. Juni 2024
Das deutsch-belgische Gespann fand vor vier Jahren zusammen und machte in Sachen Fahrtechnik und Teamwork stetig Fortschritte. Aktuell liegt Jan Hoormann vom Motorclub Kamp-Lintfort mit seinem Beifahrer Andy Schlinnertz auf Rang sieben in der Deutschen Meisterschaft – trotz eines Ausfalls beim letzten Rennen im Thüringischen Geisleden. Zum ersten WM-Einsatz überhaupt machte sich das Team vor zwei Wochen auf den Weg nach Plomion in Frankreich , wo auch Qualifikation am Samstag für Rennen glückte. Nicht so glücklich lief es jedoch in den Rennen am Sonntag. Ein Ausfall und Platz 25 waren nicht die erhofften Resultate. Am vergangenen Wochenende führte die Reise dann zum zweiten WM-Lauf ins tschechische Kramolin . Nach heftigem Regen stand die Piste am Samstag weitgehend unter Wasser. Die angesetzten Trainings und Qualifikationsrennen wurden komplett abgesagt. Am Sonntagmorgen war die Strecke wieder befahrbar. Trotz der schwierigen Bedingungen waren die von „Weber #Werkeholics“ gesponserten Hoormann/Schlinnertz schnell genug, um sich einen Startplatz für die beiden Rennen zu sichern.
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