Mittendrin statt nur dabei

Werde Streckenposten beim traditionellen Motocross am 1. Mai!

Wenn man umgangssprachlich von den “Streckenposten” spricht, meint eigentlich jeder die mit grell leuchtenden Warnwesten bekleideten Frauen und Männer, die die gelben Flaggen beim traditionellen Moto Cross am 1. Mai in Kamp-Lintfort halten und auch bei Bedarf schwenken.

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Obwohl der Job eines Streckenpostens kein Zuckerschlecken ist, sind einige Motorsportfreaks schon seit vielen Jahren beim Rennen am 1. Mai im Einsatz, wie hier Paul Thiel.

Die offizielle Bezeichnung im Motorsport ist “Sportwart der Streckensicherung”.  "Egal wie groß oder klein eine Rennveranstaltung ist: Ohne diese Sportwarte der Streckensicherung würde sich kein einziges Rad im sportlichen Wettbewerb drehen”, so Jörg Bekkering. Der Sportkommissar vom Motorclub Kamp-Lintfort trägt gemeinsam mit Gerd Bruckmann als Leiter der Streckensicherung die Verantwortung für die Sicherheit auf der Strecke.

Der Sinn der Streckensicherung ist es, größtmögliche Sicherheit für die Rennfahrer, aber auch für Rettungspersonal sowie Helfer und Zuschauer zu gewährleisten.

Was ist zu tun?

Die Hauptaufgabe des “Streckenpostens” ist die Überwachung des Renngeschehens im zugeteilten Streckenbereich.

Bei einem Unfall ist der Sportwart primär für die Absicherung der Gefahrenstelle durch Halten oder Schwenken der gelben Flagge zuständig. Diese Absicherung ist oberste Priorität nach einem Unfall, um Folgeunfälle zu verhindern und Helfer, Sanitäter und den Notarzt auf der Strecke abzusichern.
Neben den Sicherungsaufgaben, nehmen die Sportwarte immer auch sportliche Überwachungsfunktionen war. Zum Beispiel ob gezeigte Flaggensignale und geltende Fahrvorschriften von den Fahrern beachtet werden. Oder ob sich ein Teilnehmer vielleicht einen Vorteil durch Abkürzen verschafft.

"Es ist jedes Jahr immer wieder eine Herausforderung, motorsportbegeisterte Menschen zu motivieren, die harte Aufgabe zu übernehmen und sich einen ganzen Tag lang an die Rennstrecke zu stellen", weiß Gerd Bruckmann als langjähriger Leiter der Streckensicherung zu berichten. Auch in diesem Jahr sucht er noch engagierte Sportskameraden für die spannende Aufgabe.

Was wird von einen Streckenposten erwartet?

Die Sicherheit von Fahrern und Zuschauern steht bei der Veranstaltung an oberster Stelle.

Der "Streckenposten" sollte stets ein Auge auf Fahrer, Zuschauer und die Strecke haben, um bei Gefahr möglichst rasch in Aktion zu treten. Dazu gehört eine gute Auffassungsgabe und Disziplin.
Das Mindestalter liegt bei 16 Jahren; für unter 18 jährige ist die Einverständniserklärung der Eltern zwingend notwendig.
Zudem müssen alle Streckenposten vor dem Rennen an einer Schulung beim Leiter der Streckensicherung teilgenommen haben.
Einsatzbeginn ist am 1. Mai um 7 Uhr und das Ende wird gegen 17 Uhr sein.
Für Verpflegung und kalte Getränke ist bestens gesorgt.
Als Dankeschön werden alle Helfer zu einer Party eingeladen.

Aktualisierung: 07.02.2016 - 12:44 / Redakteur: Roland Beyer
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Weitere Informationen und Anmeldung

Jörg Bekkering

telefonisch unter 0170 222 35 22 oder per eMail joerg.bekkering@web.de
oder
Gerd Bruckmann telefonisch unter 01520 94 409 20


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Gerd Bruckmann, Leiter der Streckensicherung

"Das Heimrennen auf dem Eyller-Berg-Kurs ist natürlich immer was ganz Besonderes", schwärmt Gerd Bruckmann, der als Aktiver selbst im Beiwagen unterwegs war.

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Jörg Bekkering, Sportkommissar vom Motorclub Kamp-Lintfort

"Als 16-jähriger hatte ich selbst zum ersten Mal die gelbe Flagge in der Hand und habe dann für viele Jahre den Job des Sportwartes der Streckensicherung mit viel Freude übernommen", erinnert sich Jörg Bekkering an die Anfänge. Mittlerweile hat er wie drei weitere Vereinskameraden die Lizenz als Rennleiter- und Sportkommissar erworben und ist mit ihnen auf vielen anderen Rennen als Verantwortlicher im Einsatz.