Wechselbäder beim "Open Track" 2015

Matsch und Sonnenschein auf der Traditionsstrecke am Eyller Berg

Auch in diesem Jahr wurde der schon fast traditionelle Saisonausklang auf dem international bekannten Eyller-Berg-Kurs von weit mehr als 100 Motocrossern und Endurofahrern genutzt.

So ging es am vergangenen Wochenende in Kamp-Lintfort vor der Winterpause noch einmal richtig rund für die Offroad-Sportler.

In den Tagen zuvor hatten die Helfer und der Vorstand des ADAC Motorclubs Kamp-Lintfort alle Hände voll zu tun, um die Bahn für das Ereignis zu präparieren.

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Indian Summer auch am Niederrhein? Am Sonntag gab es reichlich Sonnenschein und ließ die Blätter an den Bäumen leuchten. Vor dieser schönen Kulisse demonstrierten die Experten, wie hier Marcel Heyermann aus Moers, herrliche Flugeinlagen.

Unterstützung fanden sie dabei durch Otto Sartorius, der wie kein anderer mit der Tierwelt auf dem über das Jahr brachliegendem Gelände vertraut ist. Durch die jahrelange Zusammenarbeit mit dem Experten vom NABU werden die Belange des Naturschutzes auf der Rennstrecke durch die Einhaltung der Vorgaben, insbesondere für den Lebensraum der dort beheimateten Kreuzkröten, beachtet.
Die Regenfälle unter der Woche drückten etwas die Stimmung. Und so gab es am Samstagmorgen zuerst einen echten „Offroad“-Ritt durch zahlreiche Pfützen und Spurrillen, die an einigen Stellen echtes Geländefahren erforderte. Dieser Umstand erfreuten manchen die Endurofahrer - einige Motocrosser, vor allem die Kinder, haderten dagegen mit den Bedingungen.

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Fahrtleiter Stephan Lohmann hatte zwei Tage alle Hände voll zu tun, damit die Veranstaltung reibunslos über den Eyller-Berg-Kurs ging.

Fahrtleiter Stephan Lohmann reagierte bereits bevor der erste Fahrer versuchte die Strecke zu bewältigen und nahm einen kritischen Teil aus der Strecke.
Beste Bedingungen dann am Sonntag. Stürze blieben allerdings nicht aus. Einige Fahrer verließen ihr Gefährt mit einem spektakulären Sturz und landeten auf dem aufgeweichten Boden. Es gab nur kleinere Blessuren.
Im Übrigen hatten die Helfer vom Deutschen Roten Kreuz ein beschauliches Wochenende.
In vier Gruppen ging es über die Piste: Kinder, Anfänger, Experten. Für die Gefährte mit drei und vier Rädern gab es die Kategorie Quads/Gespanne.
Erfreulich, dass auch wieder eine Hand voll junger Damen den Ritt auf dem anspruchsvollen Parcours wagten.

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Viele Hobbyfahrer konnten sich richtig verausgaben, so auch ältere Herren und junge Damen, wie hier Peter Ermers aus Goch und Miryam Nürenberg aus Neukirchen-Vluyn.

Trotz der schwierigen Bedingungen hatten alle Teilnehmer ihren Spaß am Offroadfahren und zeigten sich durchweg begeistert. Zum guten Schluss waren die meisten mit den Kräften am Ende aber glücklich.
Nach der Trainingsfahrt wurde die Bahn wieder gesperrt, um dem Landschaftsschutzgebiet die erforderliche Ruhe bis zum kommenden Frühjahr zu geben.
Die kommenden Wintermonate arbeitet der Vorstand des Motorclubs bereits an der Vorbereitung des nächsten Rennens, damit auch die 65. Auflage des internationalen Motocross am 1. Mai 2016 wieder ein besonderes Ereignis in der Hochschulstadt wird.

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Mancher Teilnehmer tat auch zu viel des Guten und drehte zu heftig am Gasgriff. Dieser Quadfahrer konnte die Situation gerade noch meistern.

Aktualisierung: 04.11.2015 - 23:16 / Redakteur: Roland Beyer
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Bildergalerie Trainingfahrt 2015 »

24/10/15 Zwei Tage Offroadfahren auf dem Eyller-Berg-Kurs. Zwei Tage driften, springen und nach Herzenslust auf dem Eyller-Berg-Kurs am Gasgriff drehen. Das alles wurde mit der Kamera begleitet und dabei entstand ein ganzer Bilderberg von tollen Actionfotos und auch von Szenen neben der Rennstrecke. An beiden Tagen standen Fahrer, Helfer und Zuschauer im Visier, um möglichst einen repäsentativen Querschitt der Veranstaltung zu zeigen und viele Teilnehmer in mehr oder weniger gelungen Szenen abzulichten. »

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Obwohl die Motocrosser mittlerweile auf 90 Dezibel gedämft sind, brummt es doch ordentlich. So schützen verantwortungsbewusste Eltren die empfindlichen Ohren der Kleinen durch ein paar "Micki-Mäuse".

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Ex-Sidecar-Crosser Cristopf Gilsing gönnt sich an schönen Tagen ein besondres Vergügen. Dann werden Frau und Kind in den Seitenwagen des russischen Ural-Gespanns und brummt über die Landstraßen am Niederrhein.


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Motocross-Freak Jörg Jansen hatte eine alte Maschine aus seinem reichhaltigen Fundus an den Eyller Berg gebracht. Leider hielt der Schalldämpfer an der tschechischen CZ aus dem Jahr 1974 nicht. Der Neukirchener musste dann wegen der Lärmentwicklung die exotische Trainingsfahrt vorzeitig beenden.